Wenn man betrogen wird...

 



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Gedanken, Fragen, Angst

Mittlerweile sind ein paar Tage vergangen. Wir reden, ich frage, er antwortet.

Er will mit mir zur Paarberatung. Ich habe da gerade angerufen. Es gibt keine freien Termine. Ich soll mich in 1 1/2 Wochen noch mal melden.

Ich hatte gehofft relativ bald einen Termin zu bekommen. In der 2. März-Woche fährt er auf Geschäftsreise und ich weiß jetzt schon dass ich dann die Wände hochgehe weil mein Kopfkino - verständlicherweise - Amok läuft. Ich dachte, ich hoffte, wir hätten vorher schon ein oder zwei Termine gehabt und dass uns dies helfen würde, MIR helfen würde die zwei, drei Tage gut zu überstehen.

Derweil sitze ich hier und weiß nicht wie ich mich fühle. Die letzten Tage waren relativ emotionslos. Nach Mittwochabend war ich irgendwie innerlich tot. Wie die Ruhe nach einem Wirbelsturm. Ab und zu ging mal das innere Ventil auf und ich weinte oder fühlte mich verzweifelt. Aber ansonsten saß oder lag ich irgendwo und starrte Löcher in die Luft, leere im Kopf. Nur die Fragen "Wieso?" und "Was habe ich falsch gemacht?"

Ab und zu kamen mir dann Gedanken, Sätze die er zu mir sagte oder Fragen die ich aufschrieb.

Zum Beispiel Dass er sagte "Was kann ich tun damit du mir vertraust" - das hat er nicht etwa am Mittwoch gesagt, nein, es war letztes Jahr oder so, als ich einen Verdacht äußerte. Tja, was hätte er tun können? Es einfach lassen? Das Vertrauen wäre ja anscheinend nicht gerechtfertig gewesen!

Oder der Satz "Ich hab ja gar keine Zeit zum fremdgehen" - anscheinend ja doch! Dieser eine Satz ist wie ein Messer direkt in meinem Herz. Er sitzt da und bohrt und bohrt und bohrt. Lüge. Hielt er mich für so dumm?

Und dann die Fragen, ob ich mit dran Schuld bin. Zu einer Beziehung gehören immer noch zwei. Bin ich hässlich? Nicht mehr anziehend? War ich abweisend? Habe ich etwas falsch gemacht? Ihn weggetrieben? Liebt er mich vielleicht doch nicht mehr und mag es nicht zugeben? Habe ich ihm vielleicht nicht genug gezeigt dass ich ihn liebe? Um "nicht genug Sex" ging es wohl kaum, denn eigentlich war ich die, die öfter wollte, und er derjenige der öfter abweisend war.

 

In meinem Kopf, in meiner Seele hat zur Zeit die Achterbahn Programm. Ich wechsle zwischen Hoffnung "Ich will ihn nicht verlieren, ich liebe ihn doch!" und Verzweiflung "Hat es denn einen Sinn? Kann ich das? Können WIR das überwinden?"

Ich dachte ich hätte ihn gefunden. Den einen. Den richtigen. Ich will doch gar nicht viel. Ich will kein großes Geld oder Karriere oder eine Villa oder irgend nen scheiß. Ich will nur glücklich sein, mit dem Mann der mich liebt, den ich liebe. Innerlich zufrieden sein. Zuhause ist kein Ort, es ist der eine Mensch. Das wollte ich. Mehr nicht. Wieso ist das so schwer zu bekommen?

17.2.14 10:31
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


sub Mia / Website (17.2.14 12:16)
"Innerlich zufrieden sein"

Ich glaube das es das nicht gibt. Sorry!
Ich habe Mitgefühl mit dir. leider muss ich dir aber sagen, dass du ihm nie wieder vertrauen wirst. Jedes Mal wenn er das Haus verlässt, ist da ein kleiner Funke in deinem Hirn. Dieser Funke wird über kurz oder lang wieder auflodern. Und dann wird es ein Feuerwerk geben. Und zum Abschluss einen lauten Knall.
Ich kann dir nur einen Tipp geben. Nimm es hin, als das was es war. Sex ohne Gefühl für ihn. Entladung der Eier und Entspannung. Was er mit dir hat ist Liebe! Halte an dem Gedanken fest. Er liebt dich!
Das hört sich sicher alles plöd an, aber versuch mal es mit Realität wahrzunehmen.
LG sub Mia

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